Das Konzept

Ziel der Arbeit ist es, den Umgang des Menschen mit dem Pferd zu sichern, zu erleichtern und konstruktiv zu gestalten.

Viele Pferde kommen aus dem Beritt oder einem Training, das man nicht nacharbeiten kann. Das ist für die zahlenden Kunden ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis und schlichtweg nicht Sinn der Sache. Sinnvoller ist es, das Training ,so weit es möglich ist, gemeinsam zu absolvieren und Nachhaltigkeit zu erstreben.

Erst die individuelle Beratung macht es möglich macht, ein langfristiges Resultat zu erzielen.

Der Grossteil der Trainingseinheiten kann mobil gestaltet werden. Ich halte es für sinnvoll, das Tier in seiner gewohnten Umgebung zu trainieren und nicht grundlegend seiner Routine zu entziehen.

Ausnahme: Das Pferd braucht ein tägliches Training, wie z.B. beim Anreiten, und/oder die Trainingsumgebung ist nicht vorhanden bzw. geeignet. In diesem Fall kann mit einem der umliegenden Anlagen eine Kooperation vereinbart werden.

Vorgehensweise

Transparenz schaffen. Zu jeder Unterrichtseinheit gehört ein Theorieteil. In der Theorie werden Hintergründe von Verhalten sichtbar und verständlich erklärt und ein grundlegendes Wissen über spezifische Lerntheorien von Mensch und Pferd vermittelt.

Praktische Übung. In der Praxis wird das gelernte Wissen Stück für Stück angewandt. Lerntheorien werden am Pferd und am Menschen deutlich gemacht. Hier wird vorallem Koordination, Bewegungsabläufe und Reaktionssysteme geschult.

Generalisierung. Dieser Schritt ist der bedeutendste in dem Lernprozess. Und der schwierigste. Hier wird das theoretische und praktische Wissen generalisiert. Das bedeutet, dass ich alle grundlegenden Prinzipien in andere Lebenssituationen abstrahieren erlerne. Hier wird besonders der Unterschied zwischen einer Gewöhnung und einem Lernverhalten auf die Probe gestellt.